Rechte Gruppierungen versuchen, Konzepte der nachhaltigen Entwicklung für ihre demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Ziele zu missbrauchen. Insbesondere im Bereich der Landwirtschaft nutzen sie Themen wie Biolandbau oder alte Handwerkstechniken, um ihre Ideologien zu verbreiten. Dabei sind ihre Absichten oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Nachhaltige Landwirtschaft ist jedoch ohne die Konzepte der Solidarität und Gerechtigkeit nicht erreichbar. Rechte Akteur*innen, die diese Werte ablehnen, können keine Verbündeten in der sozial-ökologischen Transformation der Landwirtschaft sein. Die Broschüre informiert über rechte Einflussnahme in der Landwirtschaft und fordert eine aktive Auseinandersetzung mit diesen Vereinnahmungsversuchen.
FARN (2022): Grünes Blatt auf braunem Boden. Rechte Ideologien in der Landwirtschaft. Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz. Berlin.
Die Broschüre steht hier zum Download zur Verfügung.

